Morgen

In Augen spiegelnd fand’ ich Qual
und spürte jenen Ruf zur Wahl.
Wohl sah ich Not an Speis’ und Kleid
und sprach bloss schwach: Es tut mir leid!

Gleich morgen komm’ ich, du hast mein Wort,
zurück an diesen tristen Ort.
Die Hand ich reich’ zur Hilfe dir
schon bald, doch hab’ Geduld mit mir.

Noch braucht mein eigen’ Leben mich,
noch ruft der Alltag mich zur Pflicht,
als dass das Opfer meiner Zeit
dir zeigen könnt’ die Ewigkeit.

Doch wann ist „Morgen!“, wann die Zeit
zu handeln für die Ewigkeit?
Und was ist „Später!“, was „Geduld!“,
denn Handeln hin zu tiefer Schuld.

Wer bin ich, dass mein Leben mir
die Freiheit nimmt zu helfen dir
und jenen, die mein Gott mir zeigt,
zum Zeugnis Seiner Herrlichkeit.


WEITERLESEN:
Jesaja 58, 5-14 ◊ Matthäus 16, 24-25 ◊ Römer 12, 1 ◊ Jakobus 2, 14-26


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