Der Spiegel

Ich stehe vor dem Spiegel,
betrachte mein Gesicht,
das Kreuz um meinen Hals,
nein, ich verdien‘ es nicht.

Ich will es nicht mehr tragen,
beschämt’s mich doch so sehr,
es zeigt auf mein Versagen,
mein Scheitern, es wiegt schwer.

Ich blick‘ auf meine Hände,
weiss wohl um all mein Tun,
kenn‘ all meine Gedanken,
lass‘ viele lieber ruh’n.

Doch blick‘ ich auf das Wunder,
das du am Kreuz vollbracht,
erkenn‘ ich neues Leben,
mir zum Geschenk gemacht.

Verdien‘ mir nie das Kreuz,
wie sollt‘ ich dies denn je?
Doch schenkst du mir die Gnade,
dass frei ich vor dir steh‘.

So lass‘ ich’s an der Kette,
doch hab‘ ich’s nicht erkauft,
ich nahm’s von dir entgegen,
als man mich hat getauft.


WEITERLESEN:
1. Petrus 2, 24 ◊ Römer 7, 18-25


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